Ortsfeuerwehr Anemolter e.V.

 
 

JHV Feuerwehr Anemolter

JHV Feuerwehr Anemolter

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Anemolter  30.01.2016 

Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Sven Feegel wird neuer Ortsbrandmeister

 JHV Feuerwehr Anemolter 2016

Anemolter. „Du bist der Richtige.“, so das Zitat von Hans-Jürgen Thielking, als er in einer anekdotenreichen Laudatio auf das rege Wirken des ausscheidenden Ortsbrandmeisters Horst Helmerking in den letzten 25 Jahren zurück blickte. Was war der Anlass für diese Feststellung? Es begab sich zu der Zeit des Schützenfestes in Stolzenau, als man in bereits bierseliger Laune an der „Lütjen Lage“-Theke zusammenstand und mit einigen Leuten von jenseits der Weser ins Plaudern kam. Horst Helmerking, gebürtig aus Heidhausen und damals wohnhaft in Stolzenau, plante zu jener Zeit bereits den Umzug mitsamt Familie nach Anemolter. So war es dem damaligen Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Thielking ein Leichtes, Horst Helmerking zum Mitwirken in der Feuerwehr Anemolter zu bewegen. Der Eintritt geschah noch am selben Abend, genauso wie die Feststellung, dass man den Mann zukünftig wohl gut in der Feuerwehr gebrauchen könnte. Inzwischen blickt Horst Helmerking auf 25 Jahre erfolgreiche Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr zurück, davon 17 Jahre als Ortsbrandmeister. Doch nun sei es an der Zeit, einen Generationenwechsel zu vollziehen, so Horst Helmerking. Und die Entscheidung für einen Nachfolger ist den Kameradinnen und Kameraden aus Anemolter leicht gefallen. Mit einem einstimmigen Votum wurde Sven Feegel zum neuen Ortsbrandmeister gewählt.

Doch damit war es der Wahlen noch nicht genug. Weil man auf das Mitwirken von Horst Helmerking im Ortskommando so gänzlich dann doch noch nicht verzichten will, wurde dieser als Beisitzer gewählt. Hinter einem erfolgreichen Ortsbrandmeister steht in der Regel auch ein ebenso gutes unterstützendes Team. So wurden in ihren Ämtern bestätigt Günther Dreke als Wettbewerbsgruppenleiter, Wilfried Witte als 2. stellvertretender Gerätewart und Corinna Koschig als stellvertretende Betreuerin der „Löschzwerge“. Angelika Sieling übernimmt von Friedrich Rust die Aufgabe des stellvertretenden Kassenwarts und Florian Riebner beerbt Sven Feegel als Atemschutzgerätewart. Kassenprüfer sind Bernd Brockmann und Eileen Sterzenbach.

Für inzwischen 40 Jahre ehrenamtliches Wirken in der Feuerwehr wurde Gerd Witte geehrt und neben Ortsbrandmeister Horst Helmerking blickt auch Carsten Niemeyer auf 25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr zurück. Dafür, dass Barbara Meyer viele Jahre die gute Fee für so viele Belange rund um das Feuerwehrhaus ist und war, die Frauen so gut zusammen gehalten hat und auch sonst immer um das Wohl der anderen, insbesondere der zweiten Wettbewerbsgruppe, bemüht war, wurde sie mit einem Präsent von Ortsbrandmeister Horst Helmerking überrascht. Ein solches bekam auch Friedel Helms, der immer beim Dienst und auch sonst zur Stelle ist, wenn es rund um die Feuerwehr etwas zu tun gibt. Last but not least wurde Torsten Brauer vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Ludwig Lettmann zum Oberlöschmeister befördert.

In seinem Jahresrückblick berichtete Horst Helmerking von insgesamt 8 Einsätzen, davon drei Brandeinsätze und 5 Hilfeleistungen. Der größte Einsatz war zweifellos der Großbrand im November, der 132 Einsatzkräfte zuzüglich Rettungsdienst und den Verpflegungszug aus Wietzen forderte. In Summe wurden bei diesem Brand 751 Einsatzstunden geleistet.

Ein weiteres Mal stark gefordert wurden die Kameradinnen und Kameraden beim schweren Verkehrsunfall Anfang September, bei dem eine PKW-Insassin tödlich verunglückte und der Unfallverursacher flüchtig war und von vielen Einsatzkräften mit Unterstützung der Hundestaffel aus Sulingen gesucht werden musste. Den Einsätzen hinzu kommen noch zwei Übungen und eine Objektbegehung.

Doch die Feuerwehr Anemolter kümmert sich noch um vieles mehr. Neben den monatlichen Diensten wurden Funkübungen absolviert, die Löschwasserentnahmestellen kontrolliert und gewartet. Beim Karnevalsumzug in Stolzenau wurde die Verkehrssicherung übernommen, ebenso wie die Verkehrsregelung bei Laternenumzügen und dem Erntefest. Das Osterfeuer richtet die Feuerwehr ebenso aus wie etliche weitere Geselligkeitsveranstaltungen zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Traditionell ist das erste Wochenende im Mai dem Feuerwehrfest vorbehalten. Doch im letzten Jahr fand am Sonnabend der Tag der Jugendfeuerwehr statt und am Sonntag wurden die Gemeindewettbewerbe ausgerichtet, an denen insgesamt 23 Gruppen aus der Samtgemeinde Mittelweser, der Stadt Rehburg-Loccum und aus einigen benachbarten und befreundeten Wehren teilgenommen haben. Eine beachtliche Zahl, die man so in Anemolter auch noch nicht vor Ort hatte, so das Fazit des Ortsbrandmeisters.

Außerdem ist die Aktion „Rauchmelder retten Leben“ äußerst erfolgreich verlaufen. Die Feuerwehr hatte offeriert, die Bürgerinnen und Bürger des Ortes bei der Installation von lebensrettenden Rauchmeldern zu unterstützen. Dieses Angebot wurde rege in Anspruch genommen, so dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr rund 120 Geräte anbringen und somit viel für den vorbeugenden Brandschutz leisten konnte.

 Gruppenfoto JHV FW 2016

Das Gruppenfoto zeigt v. l. n. r.:

Friedrich Wilhelm Helms, stv. Gemeindebrandmeister Ludwig Lettmann, Ortsbrandmeister Horst Helmerking, Torsten Brauer, Gerd Witte, Samtgemeindebürgermeister Bernd Müller, stv. Bürgermeister der Gemeinde Stolzenau Volker Speckmann, Carsten Niemeyer, Sven Feegel, Angelika Sieling, Barbara Meyer, stv. Ortsbrandmeister Arnold Schröder

 

Fotos und Text: Annika Klepper

(Fachbereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren der Samtgemeinde Mittelweser)

Meldung vom 24.05.2016


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